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Unfallszenarien rund um die Kammersteinerhütte

Wer als harmloser Wanderer am Abend des 12.11.2016 rund um die Kammersteinerhütte unterwegs war bekam möglicher Weise einen tüchtigen Schrecken: Innerhalb kurzer Zeit konnte man in mehrere Unfallsszenarien mit unterschiedlich schwer Verletzten geraten. Glücklicher Weise waren sofort Hilfskräfte zur Stelle, die die Verletzten fachkundig versorgten und bargen.
Wirklich zu Schaden kam niemand: Der Vorsitzende der Alpenvereinssektion Liesing-Perchtoldsdorf Thomas Matausch hatte sein Jugenleiterteam versammelt, um gemeinsam einen Erste-Hilfe-Auffrischungskurs zu absolvieren. AV-Kursleiter Helmut Düringer inszenierte mehrere, für alpine Sportarten typische Unfälle mit unterschiedlicher Schwere. Die Opfer wurden sachgemäß und kunstvoll mit typischen Verletzungssymptomen und Kunstblut drapiert und die zur Hilfe geholten Rettungsteams konnten ihr erworbenes Wissen im praktischen Einsatz realitätsnah erproben und einüben.
Der von den Liesing-Perchtoldsdorfern für die Leiterinnen und -leiter der ausgeschriebenen Touren jährlich abgehaltene Kurs ist ein wichtiger Baustein im dichten Ausbildungsprogramm der Sektion. Bei Unfällen im alpinen Umfeld muss es oft sehr rasch gehen und es dürfen keine Fehler passieren, wenn die Folgen möglichst gering gehalten werden sollen - eine Tourenleitung mit optimaler Ausbildung ist daher ein unbedingt wichtiges Sicherheitselement für alle Teilnehmer. Man kann also fest damit rechnen, dass etwa in einem Jahr rund um die Kammersteinerhütte wieder künstliches Blut fliessen wird ...

Text: Dagmar Trübswasser, Alpenverein Sektion Liesing-Perchtoldsdorf
Bilder: Helmut Düringer, Alpenverein


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